Mixed Martial Arts

MMA ist eine Vollkontaktsportart. Ideale Mischung für Männer und Frauen ab 18 Jahren.

Über Uns

Populär geworden ist MMA Anfang der 1990er Jahre durch die Organisation “Ultimate Fighting Championship” (UFC), dem weltweit größten Veranstalter von Turnieren und deren Übertragung im Fernsehen.
Die Kämpfer bedienen sich sowohl der Schlag- und Tritttechniken (Striking) des Boxens, Kickboxens, Taekwondo, Muay Thai und Karate als auch der Bodenkampf- und Ringtechniken (Grappling) des Brazilian Jiu-Jitsu, Ringens, Judo und Sambo. Auch Techniken aus anderen Kampfkünsten werden benutzt.
Das Hauptunterscheidungsmerkmal zu anderen Vollkontaktsportarten ist, dass auch im Bodenkampf geschlagen und zum Teil getreten werden darf.
Wir binden dazu auch noch Selbstverteidigungstechniken und teilweise Auszüge von Parkour (um die Umgebung zu nutzen) mit ein.

Kurze Geschichte des MMA
Von 776 bis 720 v. Chr. zählten zu den olympischen Disziplinen hauptsächlich verschiedene Laufsportarten, bis 708 v. Chr. Ringen eingeführt wurde. 688 v. Chr. wurde den olympischen Disziplinen noch Boxen hinzugefügt. Boxen war ein sehr populärer Sport bei den Olympischen Spielen, und es kam sehr schnell die Frage auf: Wer ist der beste Kämpfer? Der Boxer oder der Ringer?
Diese Fragestellung ist die eigentliche Geburtsstunde des MMA-Sportes. Zuerst nannte man diesen Sport Pankration.


Im Jahre 648 v. Chr. wurde dieser Sport olympisch (33. Olympische Spiele). Pankration sollte endlich die Frage nach dem Besten aller Kämpfer, den besten Kampfstilen beantworten. Pankration bedeutet so viel wie “die ganze Kraft” oder “die ganze Stärke”. Nach der griechischen Mythologie führten Herakles und Theseus diesen Sport bei den Olympischen Spielen ein. Einige Geschichtsforscher meinen jedoch, dass Soldaten das Pankration als eine Art Übung für den Krieg entwickelt haben. Andere Quellen geben an, dass die Ägypter schon 2600 vor Christus Pankration ausübten. Die Männer durften beim Pankration schlagen, treten und alle Teile ihres Körpers verwenden. Außerdem durften sie ringen und den Kampf auch am Boden fortsetzen. Von Anfang an gab es sportliche Regeln. Verboten war, in die Augen zu stechen und zu beißen. Ziel war es, den Gegner mit allen möglichen Mitteln zum Aufgeben zu bewegen. Die Kämpfe dauerten so lange, bis einer durch Handheben aufgab, starb oder die Sonne unterging. Pankration-Kämpfer genossen ein hohes Ansehen, da die Sportler Boxen und Ringen beherrschen mussten. Die ersten olympischen Sportler waren keine Amateure, sie waren professionelle Kämpfer. Ein Pankration-Champion wurde sehr gut bezahlt, musste keine Steuern zahlen und wurde von der Stadt ernährt.
Mittlerweile ist dieser Sport sehr weit verbreitet. In den USA verdrängt es das klassische Boxen immer mehr.

Trainingszeiten

Montag 21:00 | Halle A | Thomas Schülke

Freitag 20:00 | Halle C | Thomas Schülke